Worüber DA spricht...
 
Stephanie - 18 Februar 2011 - Als Eva in den Apfel biss... - Man beschäftigt sich ja immer mal wieder mit dem Thema, was uns den die Vertreibung aus dem Paradies so gebracht hat. Also mal ehrlich, mir gefällt's her draußen ganz gut. Ich habe ein gemütliches Bett, schicke Klamotten und kann Parmaschinken essen – darauf musste Eva verzichten. Manchmal, okay, ist schon eine Weile her, aber theoretisch könnte ich am Strand in Thailand liegen und Mai Tai trinken. Ohne Erkenntnis, kein Mai Tai. Aber die armen Viecher? Die wurden mitvertrieben, haben aber rein gar nichts davon. Keine Erkenntnis, keine Klamotten, keinen Cocktail. Ganz im Gegenteil, sie müssen sich hier auf Erden ziemlich durchschlagen. Vor ein paar Tagen kam im Radio ein Bericht, dass man in Großbritannien Pferde aussetzt, weil das Heu so teuer geworden ist. Das ist doch absurd – wie kann man denn so ein riesiges Vieh aussetzen? Muss man da erst illegal einen Lastwagen mieten? Naja. Dann las ich von einem New Yorker Café, wo man zum Steak gleich die dazugehörige Ledertasche bekommen kann. Von Kerneseife war jetzt nicht die Rede... Ja, und dann ging es noch um eine Katze, aus deren Kot die Leute Kaffee kochen. Nein, den Kaffee will ich nicht, und ich will auch auf dieser Erde kein Tier sein. Allerdings sehe ich gerade wie sich meine dicke schwarze Katze genüsslich und unverrückbar auf meinem Arbeitssessel an der Heizung dreimal eindreht und niederlässt. Da bleibt sie jetzt bestimmt liegen, bis es heute Abend Futter gibt. Keine Arbeit, kein Einkaufen. Wahrscheinlich hat Eva sich seinerzeit auch einfach in die Sonne gelegt und geschnurrt. Eigentlich ganz schön paradiesisch.
 
Gisi – 2. August 2010 – Ich will Eis! – Wenn wir in den Ferien zu meiner Schwiegermutter ans Meer fahren, freuen wir uns schon alle auf vielerlei Dinge: Eis, frische reife Pfirsiche und Wassermelonen, schöne weisse Sandstrände, blaues durchsichtiges Wasser und der Typ der Kokosnuss am Strand verkauft. Vieles hat sich in den letzten zwanzig Jahren, seitdem wir dort hinfahren,  verändert. Jetzt ist es unmöglich an einem Sonntag an den Strand zu gehen. Es sind so viele Leute dort, dass mann kein einziges kleines Plätzchen für das eigene Handtuch findet.  Da wir länger bleiben, koennen wir es uns gottseidank aussuchen an eine Sonntag nicht zu gehen. Stattdessen verbringen wir unseren Tag damit gutes kaltes handgefertigtes Eis zu essen.
 
Gisi - 30. Juni 2010 -  Das Fussballdilemma - Es ist wieder diese Zeit. Die FIFA Weltmeisterschaften haben angefangen und alle kleben am Fernseher. Mein italienischer Mann hat sich letzthin beschwert, weil er im Büro die Spiele nicht sehen kann. Ich mag Fussball garnicht so sehr, aber die Weltmeisterschaft schafft es immer wieder den schlummernden Fan in mir zu wecken. Also sitze ich auch vor dem Fernseher, wie so viele andere, kommentiere über Tore, Fouls und falsche Entscheidungen des Schiedsrichters und das obwohl ich garnicht sehr viel von den Regeln verstehe. Trotzdem ist es schön wenn die eigene Mannschaft gewinnt und mann ein bisschen patriotisch sein darf. Bei uns zu Hause sind wir für zwei Mannschaften: Italien und Deutschland. Also wollen wir mal hoffen,dass sie sich nicht irgendwann im Turnier treffen, denn das wäre ein echtes Dilemma. Mein älterer Sohn und mein Mann wollen das Italien gewinnt und mein Kleiner (wahrscheinlich aus Solidarität zu mir) und ich wir möchten das Deutschland gewinnt. Dann kann ich nur sagen: möge die bessere Mannschaft gewinnen!
 
Pippa – 28. Mai 2010 – Wie man aus einem Hund ein Huhn macht – Vor kurzem wurden wir zu stolzen Besitzern von vier Hennen. Jemima, Henrietta (Henny genannt), Toffee und Honey leben nun in einem großzügigen Gehege hinter den Rhododendren. Wir lassen sie nicht frei herum laufen, da wir sonst wahrscheinlich sämtliches Gemüse aus dem Gemüsebeet einbüßen würden. Stattdessen, stehlen wir alle klamheimlich Salatblätter aus dem Beet und verfüttern sie an die Hennen. Die Hühner haben wir dem Starrsinn der Kinder zu verdanken. Sie wollten einen Hund. Also haben wir vor zwei Jahren eine Katze erstanden. Wir dachten uns, das macht weniger Arbeit, man muß sie nicht ausführen und außerdem bringt sie nur wenig Dreck ins Haus. Die Kinder wollten weiterhin einen Hund haben. So haben wir nun vier Hühner bekommen. Wir dachten uns, das macht weniger Arbeit, man muß sie nicht ausführen und sie legen Eier. Allerdings wette ich, dass die Kinder weiterhin einen Hund haben wollen. Nachdem wir diverse Tiere mit verschiedenen Pluspunkten angesammelt haben, werden sie wahrscheinlich am Ende ihr Ziel erreichen. Wir denken das macht mehr Arbeit, der Hund wird ausgeführt werden müssen, aber letztlich wird er auch mehr Spaß machen. Die Moral der Geschicht’? Letztendlich macht sich Starrsinn bezahlt.
 
Pippa – 21. April 2010 – Muß eine gute Story glaubhaft sein? – Gehören Sie zu dem Typ Mensch, der beim Fernsehgucken oder Lesen einfach nicht anders kann als „Das hätte er nie getan! Das ist einfach nicht glaubhaft“ zu denken? Ich muß gestehen, dass ich so bin. Ich weiß, dass es anderen auf die Nerven geht, aber ich kann in solchen Fällen schwer an mich zu halten. Zur Zeit lese ich, später als viele andere, das dritte Stieg Larsson Buch, Vergebung. Leider zur gleichen Zeit wie mein Mann, was einige Nachteile hat, da wir nur das eine Exemplar haben. Außerdem nerve ich ihn mit meinen Kommentaren. „Die hätten doch bestimmt im Krankenhaus Polizeischutz gehabt.“ Oder „Wenn ich Mikael Blomkvist wäre, hätte ich schon längst versucht mit Lisbeth Salander Kontakt aufzunehmen.“ Mein Mann antwortet immer: „Du darfst das Ganze nicht ständig hinterfragen. Die Story ist gut. Das ist doch was zählt.“ Bis zu einem gewissen Grad, hat er Recht. Die Geschichte hat mich gefesselt und es ist schwer das Buch aus der Hand zu legen. Dennoch, und dieser Punkt ist mir wichtig, sollte eine Geschichte um wirklich gut zu sein, es sei denn sie spielt sich in einer imaginären Welt ab, glaubhaft sein. Stimmen Sie mir da zu?
 

Gisi – 7. April 2010 Schuldruck – So weit ich mich errinnern kann, hatte ich nie zu viele Hausaufgaben und meine Eltern waren auch nie involviert. Wenn ich mir jetzt meine Kinder so ansehe, muss ich mich immer wieder wundern wie die Dinge sich doch verändert haben. Mein Ältester Son, der jetzt zwölf Jahre alt ist, wird mit Hausaufgaben täglich überschwemmt und doppelt so viel am Wochenende. Jedesmal wenn er krank wird schiebt er Panik weil er Angst hat zu viel zu verpassen. Es macht mir Sorgen wenn er anfängt die Schule zu hassen, weil er auch in den Ferien vor lauter Hausaufgaben nicht ausspannen kann. Schuld daran ist auch die Italienische Regierung, die kein Geld für Schulen hat und deshalb die Stunden wichtiger Fächer wie Geografie oder Geschichte ständig kürzt. Lehrer haben keine Zeit das Fach während des Unterrichts vollständig zu erklären und die Kinder müssen das dann zu Hause wett machen. Schule ist natürlich wichtig, aber es sollte Kinder in dem Alter nicht unter Druck setzten. Andere Aktivitäten sind genaus wichtig, wie zum Beispiel Sport, Musik oder einfach Freizeit. Letzendlich leidet dann die ganze Familie unter dem Schuldruck. Kinder in diesem Alter sollten glücklich und unbeschwert sein – so wie ich es damals in dem Alter  war.

 
Gisi - 19. März 2010 -  Europäische politische Gemeinschaft oder nicht? Das ist die Frage? - Letzhin lass ich in der Zeitung über die Wirtschaftskrise in Griechenland und fragte mich: lohnt sich die Europäische Gemeinschaft überhaupt noch? Früher waren wir Europäer doch sehr für die Union, aber jetzt sind die Leute sich nicht mehr so sicher. Die Federalisten wollen das die EG auch eine politische Gemeinschaft bildet, die es erlaubt Geld innerhalb der Europastaaten zu überweisen. Ursprünglich aber wurde die Waehrungsunion so organisiert dass die  andere EG Staaten der griechischen Regierung nicht direkt helfen können. Auf der anderen Seite haben wir die Skeptiker. Sie sind überzeugt dass die Griechenlandkrise über kurz oder lang die Währungsunion beenden wird. Eins haben diese zwei Gruppen jedoch gemeinsam: sie schaukeln die Krise hoch, um Ihre eigenen Interessen zu verfolgen. Es stimmt Griechenland hat viele Probleme aber auch nicht mehr oder weniger als andere EG Staaten.
 
Pippa - 10. März  2010 - Der zivilisierende Einfluß von Sprache - Auf einem kürzlichen Schiurlaub in Frankreich hatten wir täglich mit horrenden Warteschlangen für den Schilift zu kämpfen, da sowohl die Pariser als auch die meisten anderen Europäer zur gleichen Zeit in die Ferien gefahren waren. Es gab das übliche Gedränge und den Versuch die strategisch platzierten Schistöcker anderer zu umgehen. Schilehrer animierten Kinder mit „il faut s’imposer“, man seufzte über „les Anglais“ und dann hörte ich auch noch, wie jemand bemerkte, dass die Engländer wenigstens nicht so schlimm wie die Deutschen sein. Was mich peinlich berührte, da ich selber deutsch, aber mit einem Engländer verheiratet bin und fließend französisch spreche. Sowie wir allerdings im Sessellift saßen, kam es unweigerlich zu netten Unterhaltungen mit den reizenden Schifahrern, die soeben in der Warteschlange bekämpft worden waren. Es half natürlich, dass ich die Sprache beherrsche, aber ich war dennoch perplex darüber, dass wir so häufig nur, wenn wir direkt mit jemandem konfrontiert werden, höflich sind. Am Ende des Lifts, sprangen alle ab, wünschten einander einen guten Tag und fuhren davon, nur um sich dann über die Horden von Schifahrern und Snowboardern aufzuregen, die einem im Sturzflug quer über den Weg fuhren. Ich kam endlich zum Schluß, dass zu viele Menschen auf engem Raum zu schlechtem Benehmen führt, dass aber die direkte Konfrontation in der eigenen Sprache generell das Verhalten positiv ändert. Allein aus diesem Grund lohnt es sich eine Fremdsprache zu lernen.
 
Beate - 7. Dezember 2009 - Weihnachtsmärkte - Ja! Endlich kann ich wieder auf die vielen Weihnachtsmärkte in München gehen. Das war eines der wenigen Dinge, die ich vermisst habe, als ich in London gelebt habe. Zumindest bis zum letzten Jahr gab es leider keinen Markt in London, der auch nur im Geringsten den Weihnachtsmärkten ähnlich war, die ich so liebe: kleine, gemütliche und versteckt liegende Märkte mit leckerem Glühwein und Bratwürsten. Morgen Abend gehe ich auf einen besonders netten Weihnachtsmarkt. Er liegt im Englischen Garten, einem großen Park mitten in München. Im Park steht der so genannte Chinesische Turm, und um den Turm herum wurden viele kleine Holzhütten aufgebaut. Die Stimmung dort ist sehr entspannt, zumindest unter der Woche. Im darumliegenden Park ist es natürlich stockfinster, was die Stimmung noch gemütlicher macht – man ist von Dunkelheit umgeben und doch im Hellen im von vielen Lichtern beleuchteten Weihnachtsmarkt. Die Dunkelheit ist auch ein guter Grund, einen extra Glühwein zu trinken, natürlich nur, um sich Mut für den Nachhauseweg durch den stockfinsteren Park anzutrinken!
 
Beate - 9. Oktober 2009 - Aus Versehen - Today is a very important day for Germany as it marks the 20th anniversary of the Berlin wall’s fall. The media have been reporting the anniversary for a few weeks already, but 9 November 1989 was when it all happened. Everybody remembers the pictures of people jumping on the wall, sitting there for a while and then eventually jumping down the other side - something that had been unthinkable up til then. I remember watching TV and not  believing what I was seeing.  Well, believe it or not, it was all down to a blunder. Can you imagine, the Wall came down because one of the GDR’s leading body’s members wasn’t in the picture about what he was supposed to say during an international press conference that night? He got it all wrong and announced free travel, something that was not intended, of course. The leaders of East Germany clearly needed some media training, and I have to say, I’m really grateful for that, and I am sure the rest of the world is too.
 
Beate - 26. Oktober 2009 - Neues Auto - Vor kurzem habe ich mein neues Auto abgeholt und zwar direkt beim Hersteller, einer bekannten deutschen Automarke. Warum ich es nicht zu meinem Händler habe liefern lassen? Der Hersteller bot mir und vier Freunden bei direkter Abholung eine kostenlose Führung durch das Werk, inklusive Essen und Trinken. Da das Werk nur ungefähr 1 Stunde mit dem Zug von mir entfernt ist, dachte ich mir, dass ich diese Gelegenheit nicht verpassen sollte. Wir hatten alle fünf einen tollen Nachmittag! Die Führung war sehr interessant und ich habe einige neue Dinge über die Autoproduktion gelernt. Die größte Veränderung sind mit Sicherheit die Roboter, die die Arbeit von Menschen übernommen haben. Roboter werden teils eingesetzt, weil sie effizienter als wir arbeiten, aber auch, weil sie gesundheitsgefährdende Arbeiten übernehmen können. Der Stand der Automatisierung bei der Autoproduktion ist jedenfalls faszinierend. Was aber noch nicht automatisiert wurde, ist das Autofahren und darüber bin ich sehr glücklich, weil ich total gerne mit meinem neuen Auto fahre!
 
Beate - 24. September 2009 - PR und Oktoberfest - Ich komme aus München und gehe seit ich drei Jahre alt war jedes Jahr aufs Oktoberfest. Letzten Samstag war es wieder soweit: das größte Volksfest der Welt hat wieder begonnen. Wie immer kommen natürlich auch viele Gäste aus dem Ausland zum Oktoberfest. Allerdings hat in den letzten Jahren der Anteil der Besucher aus dem Ausland deutlich zugenommen. Ich denke, das hängt mit den enormen PR-Aktivitäten zusammen oder aber mit der guten alten Mund-zu-Mund-Propaganda. Wahrscheinlich ist es eine Kombination aus beidem, verstärkt durch die Globalisierung, zu der ja auch Kommunikation gehört. Auch wirtschaftlich schwierige Zeiten scheinen die Leute nicht davon abzuhalten, nach München zu fahren. Vielleicht braucht das Oktoberfest gar nicht viel PR, vielleicht promotet es sich selbst dadurch, dass die Leute sich einfach wohl fühlen….. Und obwohl viele zu viel Bier trinken, können sie sich trotzdem daran erinnern, wie gut es ihnen auf dem Oktoberfest gefallen hat und kommen gerne im nächsten Jahr wieder.
 
Beate - 6. August 2009 - Veränderungen - Das Wort “Veränderung” hat in den vergangenen Wochen aus bestimmten Gründen mal wieder eine wichtige Rolle in meinem Leben gespielt. Mittlerweile mag ich sowohl das Wort als auch die damit einhergehenden – ja genau, Veränderungen - ganz gern, jedes Mal wieder neue Veränderungen. Manchmal kamen die Veränderungen ganz unangemeldet und verursachten alles Mögliche: Kopfschmerzen, endlose Diskussionen und Kämpfe (sowohl mit mir selbst als auch mit anderen). Aber manchmal machten sie auch Spaß, auch wenn sie unangemeldet kamen. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob man Veränderungen planen kann oder ob sie immer überraschend kommen, aber ich denke, es gibt Situationen im Leben, wenn man irgendwie weiß, dass sich etwas verändern wird, aber man kann es einfach nicht glauben und will es nicht wahr haben. Ich will jetzt nicht zu viel darüber philosophieren, aber meiner Meinung nach sind Veränderungen absolut notwendig, um weiter zu kommen. Manchmal müssen wir einfach aus unserer Bequemlichkeit raus, auch wenn wir keine Lust dazu haben. Und meiner Erfahrung nach weiß man hinterher immer, warum sich etwas verändern musste. Ich bin mir sicher, auch diesmal wird es wieder genauso sein!
 
Beate - 12. Juni 2009 - Segeln - Ich bin ein absoluter Wasser-Fan und wollte schon immer mal Segeln ausprobieren. Letzten Mittwoch war es soweit. Der Segelclub in unserer Nähe veranstaltet im Sommer jeden Mittwoch „Segeln in der Abenddämmerung“ in einem der großen ehemaligen Docks. Nach dem Segeln gibt es dann noch ein riesiges Grillfest. Meine Freundin Tina, begeisterte Seglerin und Mitglied im Segelclub, brachte mich auf einem Boot mit einem der erfahrensten Segellehrer des Clubs unter. Super, dachte ich mir, ich setz mich rein und genieße den Wind und das Wasser! Aber weit gefehlt: kaum auf dem Boot, musste ich alle möglichen Seile ziehen, musste mich auf einer Seite aus dem Boot lehnen, damit wir nicht kenterten und auf der Jagd nach möglichst viel Wind mitmachen. Mehrere Male dachte ich, wir würden gleich in eine der Wände des Docks segeln, aber jedes Mal war ich überrascht, wie schnell ein kleines Segelboot eine Wende machen kann. Irgendwann hatte ich mich an den ganzen Stress gewöhnt und war fast traurig, als wir keinen Wind mehr hatten und aufhören mussten. Aber ich konnte mich ja auch noch auf das Grillen und trockene Kleidung freuen, so dass es mir doch nicht allzu schwer gefallen ist, das Boot zu verlassen….. Vielleicht mache ich das noch mal. Oh ja, ganz sicher!
 
Beate - 11. Mai  2009 - Der Fluss - Die Londoner nennen die Themse einfach nur „The River“, „Der Fluss”. Seit ich in London wohne, sage ich zur Themse auch nur noch The River, vor allem weil ich nur ungefähr 1 Minute entfernt davon wohne. Ich habe schon oft die vielen verschiedenen Boote, Schiffe und sonstigen Wasserfahrzeuge aller Art beobachtet. Letztes Wochenende lag sogar ein riesiger Flugzeugträger fast direkt vor unserem Haus vor Anker! Vielleicht kam er mir auch nur so riesig vor, weil ich von militärischen Dingen überhaupt keine Ahnung habe…… Jedenfalls standen auf dem Flugzeugträger auch noch sechs wirklich große Hubschrauber. Am Sonntag Nachmittag flogen die Hubschrauber einige Show-Einsätze und blieben teilweise direkt über unserem Haus in der Luft stehen. Irgendwie dachte ich mir da, dass ich vielleicht doch kein so großer Fan des Rivers bin…… Mir sind ruhige historische Segelschiffe, Ruderboote und nette weiße Kreuzfahrtschiffe viel lieber!
 
Auf der englischen Webseite finden Sie die Blogs aller anderen Mitarbeiter